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Die Anweisungen sind das Herzstück eines Agenten. Sie entscheiden darüber, ob der Agent zuverlässig arbeitet oder raten muss. Diese Seite zeigt einen bewährten Aufbau und typische Fehler.

Ein bewährter Aufbau

1

Rolle und Ziel

Beschreiben Sie in ein, zwei Sätzen, wer der Agent ist und was er erreichen soll.
2

Ablauf in Schritten

Zerlegen Sie die Aufgabe in nummerierte Schritte. So arbeitet der Agent jedes Mal in derselben Reihenfolge.
3

Regeln und Grenzen

Legen Sie fest, was der Agent darf und was nicht.
4

Umgang mit fehlenden Angaben

Sagen Sie dem Agenten, was er tun soll, wenn Informationen fehlen – sonst füllt er Lücken selbst.
5

Format des Ergebnisses

Beschreiben Sie, wie das Ergebnis aussehen soll: Sprache, Länge, Aufbau, Dateiformat, Datumsformat.

Entscheidungen beim Menschen lassen

Manche Schritte sind keine Regelanwendung, sondern Entscheidungen – etwa eine Zustimmung, Ablehnung oder Kürzung. Schreiben Sie ausdrücklich, dass der Agent hier nachfragen muss:

Typische Fehler

„Sei hilfreich und beantworte Fragen” sagt dem Agenten nichts über die Aufgabe. Beschreiben Sie konkret, wofür er da ist und wofür nicht.
Was für Sie selbstverständlich ist, weiß der Agent nicht. Schreiben Sie Regeln aus – auch Formate, Zuständigkeiten und Ausnahmen.
Prüfen Sie, ob sich Anweisungen gegenseitig widersprechen, etwa „antworte kurz” und „erkläre ausführlich”. Der Agent kann dann nur eine davon befolgen.
Ohne Vorgabe ergänzt ein Agent fehlende Informationen gelegentlich selbst. Legen Sie fest, dass er nachfragen soll.
Testen Sie mit realen Beispielen aus Ihrem Alltag, auch mit unvollständigen oder ungewöhnlichen. Dort zeigen sich die Schwachstellen.

Weiterentwickeln

Gute Anweisungen entstehen selten im ersten Versuch. Testen Sie den Agenten in der Preview, sammeln Sie Rückmeldungen der Nutzer unter Feedback und schärfen Sie die Anweisungen schrittweise nach. Ändern Sie dabei möglichst nur eine Sache auf einmal, damit Sie die Wirkung erkennen.