Skip to main content
Agenten müssen nicht immer im Chat angestoßen werden. Mit Triggern starten sie automatisch – zu einer festen Zeit oder wenn in einem anderen System etwas passiert. Typische Beispiele:
  • jeden Montag um 8 Uhr eine Zusammenfassung der offenen Tickets erstellen
  • jeden Abend die Verkaufszahlen des Tages auswerten
  • bei einer neuen Kundenanfrage einen Antwortentwurf vorbereiten
Trigger richten Sie im Agenten-Editor im Bereich Triggers über Add triggers ein.

Zeitpläne (Schedules)

1

Zeitplan anlegen

Wählen Sie im Bereich Triggers einen Zeitplan und geben Sie ihm einen Namen.
2

Häufigkeit beschreiben

Beschreiben Sie in eigenen Worten, wann der Agent laufen soll, etwa „werktags um 8 Uhr”. Laufwerk AI erzeugt daraus den Zeitplan und zeigt Ihnen zur Kontrolle an, wann der Agent tatsächlich startet.
3

Zeitzone und Nachricht festlegen

Prüfen Sie die Zeitzone – sie richtet sich zunächst nach Ihrem Standort. Optional geben Sie eine Nachricht mit, die der Agent bei jedem Start erhält, zum Beispiel „Fasse die Tickets der letzten Woche zusammen”.
4

Speichern

Speichern Sie den Agenten. Erst dann ist der Zeitplan aktiv.
Zeitpläne sind derzeit persönlich: Die Ergebnisse der automatischen Läufe sieht der Bearbeiter, der den Zeitplan angelegt hat.

Webhooks – Start durch andere Systeme

Mit einem Webhook startet ein anderes System den Agenten, sobald dort etwas passiert – etwa ein neues Ticket, eine eingehende Bestellung oder ein abgeschlossenes Formular. Das System sendet die Daten des Ereignisses mit, und der Agent arbeitet damit weiter. Beim Einrichten erhalten Sie eine Webhook-Adresse, die Sie im anderen System hinterlegen. Über Filter legen Sie fest, bei welchen Ereignissen der Agent tatsächlich starten soll, damit er nicht bei jeder Kleinigkeit anläuft.
Automatisch gestartete Agenten arbeiten ohne einen Menschen, der jede Antwort sieht. Lassen Sie Aktionen mit Außenwirkung – etwa E-Mails an Kunden – deshalb als Entwurf anlegen statt direkt ausführen, und prüfen Sie die Ergebnisse regelmäßig.

Ergebnisse weitergeben

Ein automatisch gestarteter Agent kann seine Ergebnisse direkt dort ablegen, wo sie gebraucht werden – etwa in einem Pod, als Datei oder über eine Integration in einem anderen System.

Verbrauch und Credits

Ein automatischer Lauf verbraucht Credits wie jede andere Nutzung eines Agenten. Über die Einstellung Credits am Trigger legen Sie fest, aus welchem Kontingent er bezahlt wird – am Verhalten des Triggers ändert das nichts. Mit My credits werden zuerst die Credits des Nutzers verbraucht, danach – sofern freigegeben und im Rahmen seines persönlichen Limits – der gemeinsame Credit-Pool des Workspaces. Workspace credits belasten direkt den Pool des Workspaces und zählen gegen die monatliche Obergrenze für programmatische Nutzung unter Admin → Usage.

Wer Workspace credits wählen darf

Standardmäßig nur Administratoren. Unter Settings & Governance → Charge automations to the workspace kann ein Administrator das für alle Mitglieder oder bestimmte Gruppen freigeben. Wird die Freigabe später entzogen, bleiben bestehende Trigger auf Workspace credits, bis jemand sie umstellt.

Wenn die Credits aufgebraucht sind

Ein Trigger pausiert, sobald sein Kontingent erschöpft ist – die Credits oder das persönliche Limit des Bearbeiters bzw. der Workspace-Pool oder die monatliche Obergrenze. Administratoren füllen den Pool auf oder erhöhen die Obergrenze unter Admin → Usage.

Überblick behalten

  • Administratoren sehen alle Trigger unter Programmatic Usage → Automations – mit Agent, Verbrauch im gewählten Zeitraum und Kontingent (Member oder Workspace). Mehrere Trigger lassen sich dort gemeinsam auf ein anderes Kontingent umstellen.
  • Mitglieder finden ihre eigenen Trigger im Benutzermenü unter Tools → Automations, mit Verbrauch im laufenden Abrechnungszeitraum sowie der Möglichkeit, Trigger zu pausieren oder zu löschen.
Unabhängig vom Kontingent hat jeder Webhook-Trigger eine eigene Begrenzung der Läufe pro 24 Stunden.